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Die Team - Herausforderung: Niemand bleibt zurück

Weißt du, was ich mich oft frage? Wie auch, du bist ja auch nur ein Stück Papier. Aber eine wundervolle Eigenschaft von dir ist, dass du zuhören kannst, dass sich meine Buchstaben, Wörter, Sätze und Gedanken in dein Weiß eingravieren. Schwarz - Weiß. Ying und Yang. Ich frage mich, warum es überall auf der Welt so viele Menschen gibt, die nirgendwo dazugehören, sich alleine durchkämpfen müssen und niemanden haben, dem sie voll und ganz vertrauen können. So viele liebenswerte Menschen, die niemanden zum Reden haben, wenn es ihnen mal schlecht geht. Es fängt ja schon im Kleinen an. Stell dir eine beliebige Klasse an einer beliebigen Schule irgendwo auf der Welt vor. Gruppenarbeit. Die Schüler sollen sich zu Vierergruppen zusammenfinden. Da die Klasse aber beispielsweise aus 29 Leuten besteht, kann man unter Anwendung einfacher Rechenregeln herausfinden, dass einer übrigbleibt. 7 mal 4 plus eins = 29. Das mag jetzt nicht sonderlich schlimm sein, aber was, wenn der eine immer die gleiche Person ist? Warum haben alle Menschen den Drang, sich lieber zu einer Gruppe dazuzustellen, anstatt denjenigen zu unterstützen, der sowieso schon alleine dasteht? Diese oder vergleichbare Fragen kreisen mir ständig im Kopf herum. Stimmt es, dass es genauso schlimm ist, zuzuschauen, wie jemand ausgegrenzt wird, als jemanden auszugrenzen? Kann es vielleicht sogar sein, dass die "Täter" nur ein geringes Selbstwertgefühl haben und deshalb ihre Frustration an anderen auslassen? Oder sind sie einfach nur viel zu sehr auf ihren eigenen Vorteil bedacht? Es ist natürlich eine Utopie, dass es irgendwann keinen Krieg, keinen Rassismus, kein Mobbing oder keine Ausgrenzung mehr auf der Welt gibt. Aber wenn jeder von uns ein Stück weit auf den anderen zugehen kann, zumindest versucht, ihn zu verstehen und sich ein Stück weit in ihn hineinversetzt, dann ist schon ein bedeutender Schritt getan, finde ich.

 

5.4.14 20:30

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